Das heutige Interview mit Mael Jordan Constantin
| Wohnort: | Petersberg |
| Beruf: | Student |
| Lieblingsverein: | FC Liverpool |
| Lieblingsposition: | Flügelspieler |
„Die Gruppenliga ist die physischste Liga, in der ich bisher gespielt habe“
Jordan, du bist seit dieser Saison neu bei der Teutonia. Wie waren deine ersten Wochen im Verein, und wie hast du dich in der Mannschaft eingelebt?
Die ersten Wochen waren aufregend. Ich habe eine neue Welt entdeckt. Die Gruppenliga ist neu für mich, aber mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt. Jetzt bin ich bereit, 100 % zu geben und für Teutonia mein Bestes zu geben. Mit der Mannschaft verstehe ich mich sehr gut – das sind coole Jungs, die mir sehr helfen.
Was war für dich in den ersten Wochen die größte Umstellung im Vergleich zu deinen vorherigen Stationen?
Die größte Umstellung? Ehrlich gesagt, ich habe schon in Frankreich und der Schweiz gespielt, und die Gruppenliga ist die physischste Liga, in der ich bisher gespielt habe.
Die Vorbereitung und nun auch die ersten fünf Spieltage liegen hinter euch. Wie zufrieden bist du mit eurem bisherigen Saisonstart – und auch mit deiner eigenen Leistung?
Wir hatten eine eher gute Vorbereitung, aber das kann man leider nicht über die ersten fünf Spieltage sagen. Aus meiner Sicht haben wir ein paar enttäuschende Ergebnisse im Kalender. Einige Spiele hätten wir gewinnen müssen, aber so ist Fußball – es gewinnt nicht immer die bessere Mannschaft. Mit meiner eigenen Leistung bin ich noch nicht ganz zufrieden. In den letzten drei Spielen habe ich solide gespielt, aber es ist noch nicht gut genug.
Erzähl uns doch ein bisschen von deinem fußballerischen Werdegang: Wo hast du vorher gespielt, und wie bist du schließlich bei der Teutonia gelandet?
Ich spiele schon seit 18 Jahren Fußball. Angefangen habe ich wegen meines Bruders – er hat mich jedes Mal besiegt. Die ersten Jahre spielte ich auf der Straße im 5-gegen-5-Format. Mein erster Verein war TuS Lindenholzhausen, wo ich als Flügelverteidiger zwei Jahre spielte. Danach habe ich für ESOF, FC Robretières und Cluses-Scionzier in Frankreich gespielt. Dort war ich sogar bei der Vorauswahl für die französische Nationalmannschaft in der U13, U14 und U15 und auch in der Regionalauswahl. Einen Tag nach meinem Abitur bekam ich das Angebot, in der Schweiz für den FC Stade-Payerne in der U17 und U18 zu spielen. Später durfte ich sogar bei den Profis mitspielen – das war eine großartige Erfahrung. Schließlich bin ich nach Deutschland gekommen und über Landry (Pitakani), Boris (Nteugha) und Roger (Mouangue) zur Teutonia gestoßen.
Was hast du dir persönlich für diese Saison vorgenommen – sowohl für dich selbst als auch gemeinsam mit dem Team?
In dieser Saison will ich so viele Spiele wie möglich gewinnen und Spielzeit bekommen, um mich an die Gruppenliga zu gewöhnen.
Wenn du einen Spieler aus dem Profifußball nennen müsstest, an dem du dich ein Stück weit orientierst oder den du bewunderst – wer wäre das und warum?
Seit ich klein bin, bewundere ich zwei Spieler: Ronaldinho und Anthony Martial. Ronaldinho, weil ich seine Liebe zum Fußball bewundere. Und Anthony Martial ist mein Idol – ich mag seine Spielweise und versuche, mich immer an ihm zu orientieren.
Was machst du eigentlich abseits des Fußballs? Hast du Hobbys oder Interessen, die dich ausgleichen?
Für mich ist Fußball mein Ein und Alles. Außerhalb des Fußballs mache ich nicht viel. Manchmal gehe ich mit ein paar Freunden raus oder mit meinem Cousin. Ich bin sehr nah an meiner Community. Ich bin Kameruner und verbringe viel Zeit mit meinen Landsleuten – da fühle ich mich am wohlsten.
Und zum Schluss die entscheidende Frage: Wie endet das heutige Spiel gegen die SG Neuenstein?
Das heutige Spiel werden wir hoffentlich gewinnen.

