Hallo Swen. Du warst selbst jahrelang aktiver Spieler, zuletzt für unsere Teutonia. Ab dieser Saison übernimmst du das Traineramt der ersten Mannschaft. Was hast du in der Zwischenzeit gemacht?
Wie die meisten wissen, habe ich nach meiner aktiven Zeit die A-Jugend der JSG Lüdertal trainiert und war auch in der Jugendleitung der JSG tätig. Dabei habe ich mich natürlich intensiv mit der Trainerrolle auseinandersetzen müssen und gemerkt, dass dies mir sehr viel Spaß macht. Es war einfach mein Ding, meine Erfahrungen als Spieler an jüngere Talente weiterzugeben.
Wann ist bei dir die Entscheidung gereift, den Schritt vom Jugendbereich in den Herrenbereich zu machen? Wo siehst du die größten Unterschiede?
Dieser Schritt ist eigentlich nur eine logische Konsequenz. Allerdings benötigte ich nach der Zeit als Jugendleiter und Trainer erst einmal eine kleine Auszeit. Dass es jetzt tatsächlich so kam, war auch ein wenig Zufall. Die größten Unterschiede für mich liegen im Tempo und in der Erfahrung, die die Spieler im Herrenbereich mitbringen. Es geht weniger darum, grundlegende Techniken zu vermitteln, sondern eher darum, eine Mannschaft zu entwickeln, taktische Feinheiten zu schulen und das Team zu einem funktionierenden Ganzen zu machen.
Wie zufrieden bist du mit der Vorbereitung? Welche Ziele verfolgst du diese Saison? Welche Teams sind deine Favoriten?
Die Vorbereitung verlief sehr gut. Wir haben hart gearbeitet und die Mannschaft zeigt eine tolle Einstellung. Natürlich gibt es noch einiges zu tun, aber ich bin zuversichtlich, dass wir uns mit jeder Einheit weiter verbessern. Mein Ziel ist es, die Mannschaft in der Tabelle nach oben zu führen und den Teamgeist weiter zu stärken. Was die Favoriten angeht, bin ich überfragt, ich schaue auf uns. Für uns ist es wichtig, fokussiert und konstant zu spielen, egal, wer der direkte Konkurrent ist.
Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit Tim Krüger, dem neuen Coach der 2. Mannschaft?
Die Zusammenarbeit mit Tim läuft ausgezeichnet. Wir stimmen uns regelmäßig ab und tauschen uns über die Trainingsinhalte und die Entwicklung der Spieler aus. Tim bringt eine frische Perspektive mit und hat eine klare Vorstellung davon, wie er seine Mannschaft aufbauen möchte. Ich denke, es ist wichtig, dass wir als Trainerteam eng zusammenarbeiten, damit sich beide Teams optimal entwickeln können.
Welches besondere Ereignis in deiner Teutonen-Vergangenheit ist dir besonders in Erinnerung geblieben?
Ganz klar der Aufstieg im Jahr 2008 in die Gruppenliga. Ich kam als „alter“ erfahrener Spieler in ein sehr junges Team mit einem super Trainer Thomas Reith und wir haben das Ding gerockt. Das hat enorm viel Spaß gemacht!
Wie enden die heutigen Heimspiele gegen Neuhof und Freiensteinau II?
Ich hoffe natürlich, dass wir beide Spiele gewinnen. Wir gehen jedes Spiel mit der Einstellung an, alles zu geben und als Sieger vom Platz zu gehen. Aber wie es im Fußball so ist: Es kommt immer auf die Tagesform und die kleinen Details an. Ich erwarte spannende Duelle.

