| Teutone seit | 2023 |
| Funktion | Betreuer 2. Mannschaft |
| Beruf | Industriemeister |
| Lieblingsverein | 1. FC Köln |
| Hobbys | (Geh-) Fußball, Schrauben |
„Wir werden das auch schaffen.“
Achim Zacher über den Abstiegskampf, Zusammenhalt im Team und seine Rolle als Betreuer der 2. Mannschaft.
Achim, seit wann bist du generell bei der Teutonia aktiv und ab wann konkret als Betreuer der 2. Mannschaft? Wie kam damals der Kontakt zustande?
Seit ca. 2008, mit Beginn der Fußballkarriere von meinem Sohn Niklas, bin ich wieder zur Teutonia gekommen und habe als Elternteil natürlich ein paar Dienste übernommen. In der Saison 2024 wurde ein Betreuer für die 2. Mannschaft gesucht. Ich habe erstmal unverbindlich zugesagt …, den Rest der Geschichte kann man sich denken. 😊
Was genau umfasst deine Tätigkeit als Betreuer der 2. Mannschaft – wie sieht ein typischer Spieltag für dich aus?
In der Regel sind die Jungs ja selbstständig! Aber ich kümmere mich um Trikots, Sani-Koffer, Eisbox, Bälle, Getränke, Wertsachentasche, Freigabe der Spiele im DFBnet usw. Bei Heimspielen u. a. den Platz vorbereiten, Tore, Eckfahnen, Schiedsrichterraum.
Du arbeitest eng mit Trainer Tim Krüger zusammen – wie würdest du eure Zusammenarbeit beschreiben?
Mit Tim ist es sehr unkompliziert und es macht Spaß, mit ihm zusammenzuarbeiten. Die Rollen sind klar verteilt, ich nehme keinen Einfluss auf seine Trainerentscheidungen; eben kollegial.
Wie wichtig ist aus deiner Sicht das Zusammenspiel zwischen erster und zweiter Mannschaft für den Verein?
Da die 2. Mannschaft personell immer am unteren Limit arbeitet, sind wir zwingend auf die Unterstützung der 1. Mannschaft angewiesen. Natürlich hat die 1. Mannschaft Priorität, aber es wurde bisher fast immer eine Lösung gefunden.
Dein Sohn Niklas hat die Mannschaft in diesem Jahr zuletzt mehrfach als Kapitän aufs Feld geführt – wie siehst du seine Entwicklung aktuell und welche Perspektive traust du ihm auch mit Blick auf die 1. Mannschaft zu, in der er bereits Einsätze gesammelt hat?
Momentan hat für Niklas sein Studium noch Vorrang. Er kann daher auch nicht an allen Trainingseinheiten teilnehmen. Er ist aktuell körperlich fit und verletzungsfrei. Er ist ein erfahrener Spieler und behält die Übersicht auf dem Platz. Für die Zukunft wünsche ich ihm mehr Einsätze in der 1. Mannschaft.
Wie nimmst du aktuell die Stimmung innerhalb der Mannschaft wahr, gerade in der schwierigen sportlichen Situation?
Die Stimmung ist meiner Meinung nach immer noch sehr gut. Wir haben natürlich Höhen und Tiefen, aber die Highlights tragen uns – wie z. B. das 2:0 gegen Müs letzten Sonntag.
Sowohl die erste als auch die zweite Mannschaft stehen aktuell im Abstiegskampf – wie gehst du persönlich mit dieser Situation um?
Es würde mich sehr treffen, wenn eine der beiden Mannschaften absteigt, und ich will gar nicht darüber nachdenken, was das für den Verein bedeuten könnte – in Hinsicht auf eventuelle Abgänge …
Was macht dich optimistisch, dass beide Teams den Klassenerhalt schaffen können?
Wir haben auf jeden Fall das Potenzial, in den jeweiligen Ligen zu bestehen, und wir werden das auch schaffen.
Was würdest du aktuell als größte Stärke der Mannschaft bezeichnen, gerade in dieser entscheidenden Phase der Saison?
Der Zusammenhalt in der Mannschaft ist unsere größte Stärke, auch wenn er noch ausbaufähig ist.
Gerade in engen Spielen kommt es oft auf Kleinigkeiten an – worauf wird es aus deiner Sicht in den kommenden Wochen besonders ankommen?
Dass die dramatische Lage wohl endlich in den Köpfen der Spieler angekommen ist. Sie müssen lernen, dass im Fußball alles möglich ist und sie mit eisernem Willen jeden Gegner schlagen können.
Zum Abschluss: Wie tippst du die heutigen Spiele – Teutonia II gegen SG Maberzell/Gläserzell und die erste Mannschaft gegen SG Elters/Eckweisbach/Schwarzbach?
2. Mannschaft: 2-1
1. Mannschaft: 1-1

